Gewähltes Thema: Die Eremitage im Virtual-Reality-Erlebnis entdecken. Streife virtuell durch den Winterpalast, atme die Atmosphäre kaiserlicher Säle und begegne Meisterwerken aus nächster Nähe – ganz ohne Warteschlange.
Eintauchen statt nur betrachten
In Virtual Reality stehst du mitten im Jordan-Treppenhaus, hörst deine Schritte über den Marmor hallen und spürst, wie Raum, Licht und Kunst zu einer Erzählung verschmelzen.
Nähe zu Meisterwerken ohne Absperrungen
Zoom dich an eine Leinwand heran, bis die Pinselspuren sichtbar werden. Die VR-Reproduktion zeigt Relief, Firnis und Alterung, ohne das Original zu gefährden oder Regeln zu verletzen.
Zugang ohne Grenzen und Barrieren
VR öffnet die Türen der Eremitage für alle, unabhängig von Entfernung, Wetter oder Mobilität. Du bestimmst Dauer, Fokus und Route deines persönlichen Rundgangs.
Kuratorische VR-Reise: Vom Winterpalast zu Rembrandt
Beginne dort, wo höfische Pracht atmet: goldene Stuckaturen, schimmernde Kronleuchter, weite Perspektiven. Die VR-Kamera führt dich die Stufen hinauf, während Audioguides historische Stimmen einblenden.
Photogrammetrie und LiDAR im Museum
Tausende hochauflösende Fotos und präzise Tiefenscans ergeben digitale Zwillinge der Säle. So werden Kanten, Ornamente und Kratzer im Marmor mit beeindruckender Genauigkeit rekonstruierbar.
Lichtsetzung, wie sie Maler sahen
Virtuelle Scheinwerfer simulieren Tageslicht und historische Beleuchtung. Dadurch wirken Farben natürlicher, Schatten lebendiger, und du erkennst, weshalb ein Werk an genau jenem Ort hängt.
Interaktion mit Respekt vor dem Original
Gesten, Blicksteuerung und sanfte Controller-Vibration ersetzen Berührung. So bleibt die Distanz zum Original gewahrt, während du dennoch intuitiv Details entdeckst und Notizen hinterlassen kannst.
Ein Schulprojekt in München
Eine Lehrerin führte ihre Klasse per Headset durch die Eremitage. Später schrieben die Schüler Briefe an Rembrandt, als stünden sie noch immer im goldenen Licht der Galerie.
In zwei Städten, aber eine Tour: Während die Enkel zoomen und Fragen stellen, erzählen Großeltern, wie sie früher Kunst sahen. VR wird zum gemeinsamen Familienstammbaum der Erinnerungen.
Standalone-Headsets sind bequem, PC-VR liefert höchste Auflösung. Nutze gute Kopfhörer, damit Guiding und Raumklang wirken. Ein freier, sicherer Bereich verhindert ungewollte Kollisionen.
Mach alle 20 Minuten kurz die Augen zu, trink etwas und atme. Folge Blicklinien in Gemälden, statt hektisch zu zappen. So entstehen echte, bleibende Eindrücke.
Aktiviere binaurale Tonspuren: Schritte, dezente Hallräume, leise Stimmen. Das Ohr führt dich sanft durch Säle und erklärt, worauf sich der nächste Blick wirklich lohnt.
Schreib in die Kommentare, welcher Raum dich in VR am meisten überrascht hat. War es die Ruhe der Rembrandt-Säle oder die majestätische Weite des Treppenhauses?
Teile kreative 360°-Skizzen
Skizziere Formen und Farben, die dir besonders auffallen, und poste sie als Screenshot. Gemeinsam bauen wir ein visuelles Tagebuch unserer digitalen Eremitage-Besuche.
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